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Die Ohratalsperre Luisenthal

Die Ohratalsperre

 

Bereits vor 70 Jahren wurde die Notwendigkeit einer Fernwasserversorgung aus einer Talsperre an der Ohra für die Städte und Gemeinden des Thüringer Beckens erkannt. Diese Pläne sind dem 2. Weltkrieg zum Opfer gefallen.

 

1949 griff man diese Planungen wieder auf begann wenig später mit der Realisierung der Fernwasserversorgung Nordthüringens in fünf Ausbaustufen von 1960 bis 1995.

Mit der Fertigstellung der Ohratalsperre im Jahre 1967 wurde nicht nur ein bedeutendes Wasserreservoir für Thüringen geschaffen, sondern auch gleichzeitig das touristisches Gebiet mit den Eckpunkten Luisenthal Oberhof und Tambach-Dietharz weiter ausgebaut.

 

Mit der Inbetriebnahme der 5. Ausbaustufe ist nunmehr eine umfassende Nutzung des Wasserreichtums der Nordhänge des Thüringer Waldes gegeben. Die Bereitstellung von Trinkwasser bester Qualität für 700.000 Einwohner in den Städten und Gemeinden des Thüringer Beckens ist somit über die Fernwasserversorgung Nordthüringens bis weit in das nächste Jahrtausend gesichert.

Heute wird der Weg um die Talsperre (14 km) von Wanderern und Radwanderern gleichermaßen gern genutzt. In unmittelbarer Nähe der Talsperre befindet sich das Luisenthaler "Kneipp-Becken".

 

Die Thüringer Talsperrenverwaltung betreibt die Talsperren sowie Überleitungsstollen und stellt das aufgestaute Rohwasser dem Fernwasserzweckverband Nord- und Ostthüringen zur Verfügung. Dieser bereitet das Rohwasser auf und verteilt es über ein Fernwasserleitungssystem an die regionalen Wasserverbände. Natürlich ist die gesamte Talsperre ein wunderbarer Anblick zur Natur des Thüringer Waldes und bietet zahlreiche Wander- und Radwege.

Die Ohratalsperre aus der Vogelperspektive

Die Ohratalsperre aus der Vogelperspektive

Bilck zur Staumauer

Bilck zur Staumauer

Eine Vorsperre

Eine Vorsperre