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  • Erleben Sie einen 360° Rundgang

    Baufortschritt des Schlosses Ehrenstein!

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Schloss Ehrenstein

Ohrdrufer Schlossweihnacht 2022

Am ersten Adventswochenende (25. – 27.11.2022) laden bunte Stände, süße Leckereien und das weihnachtliche Bühnenprogramm zum Genießen und Verweilen ein. Bastelangebote sowie ein Puppentheater begeistern nicht nur die kleinen Gäste.
Auch in diesem Jahr wird es einen Umzug ab dem Marktplatz in Ohrdruf bis zum Schloss Ehrenstein geben. Start ist 17 Uhr.
Am ersten Advent lädt die Neuapostolische Kirche zu einem gemütlichen Adventskonzert (Start: 17.00 Uhr, Eintritt kostenfrei) in den Bürgersaal im Schloss Ehrenstein ein und lässt so ein besinnliches Wochenende beschwingt ausklingen.
Lassen Sie sich also von der vorweihnachtlichen Stimmung und dem einmaligen Ambiente von Schloss Ehrenstein verzaubern und besuchen die „Ohrdrufer Schlossweihnacht 2022“.

Hier geht's zum Programm

Me.Fotografie (M. Erbe)

Das historische Kleinod zählt zu den schönsten Renaissanceschlössern Mitteldeutschlands. Es wurde 1550-1590 im Auftrag von Graf Georg II. von Gleichen errichtet. Die kunstvoll geschmückten Ziergiebel, Erker und Tordurchfahrten sind nach italienischem Vorbild gestaltet und stellen eine bildhauerische Meisterleistung dar.

Am 26. November 2013 wurde das Ohrdrufer Schloss Ehrenstein binnen weniger Stunden durch einen Großbrand stark beschädigt. Tag und Stunde waren eigentlich dazu auserkoren, die jahrelangen intensiven Bau- und Sanierungsarbeiten rund um das Schloss zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Noch heute sind die dramatischen Bilder in unseren Köpfen und lassen sich nur schwer verdrängen. 

Doch seitdem läuft der engagierte Wiederaufbau des Schlosses und des Museums. Am 8. Juni 2022 war es nun endlich soweit. Das Schloss und somit auch das neu konzipierte Museum wurden eröffnet und sind für Besucher geöffnet.

Öffnungszeiten Museum

Ansicht vom 17.11.2015

Das Museum ist Mittwoch bis Freitag von 10.00 - 16.00 Uhr 

und am Samstag und Sonntag von 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise

Einzelticket 12,00 €

Familienticket
(2 EW + 2 Kinder ab 11 Jahre) (1)

40,00 €
ermäßigt
(schwerbehindert, Schüler) (2)
10,00 €
Preisaufschlag für Turmbesteigung (nur im Rahmen einer Führung möglich) 5,00 €
   
Führungen (4)
(Stadt oder Museum)
50 € pro Führung
+ Individualticket pro teilnehmende Person
(max. 30 Personen)
Führungen - KOMBI
(Stadt & Museum)
100 € pro Führung
+ Individualticket pro teilnehmende Person
(max. 30 Personen)

(1) Kinder unter 10 Jahren erhalten freien Eintritt.

(2) Die Berechtigung auf den Erwerb eines Tickets zum ermäßigten Preis ist durch Vorlage eines entsprechenden Dokumentes nachzuweisen.

(3) Für Führungen benötigt jeder Einzelticketverpflichtete Teilnehmer ein Ticket der entsprechenden Kategorie. Zusätzlich zu diesem persönlichen Eintrittsentgelt fallen Zuschläge für Führungen laut der nachfolgenden Tabelle an.

(4) Begleitpersonen von angemeldeten Reisegruppen (z.B. Reiseleitung, Busfahrer) erhalten freien
Eintritt.

Entgelt- und Benutzungsordnung des Museums Schloss Ehrenstein

Adresse

Schlossplatz 1
99885 Ohrdruf
Ansprechpartner: Dr. Sebastian Faulstich
+49 3624 311 438
+49 3624 313 634
archivnoSpam@ohrdruf.de

 

 

Die Ausstellungen

Kubus Magicus - Ohrdruf im Spiegel der Geschichte

In einer 360° rundum verspiegelten Raum-im-Raum-Installation inszeniert der als Bühnenbildner der Salzburger Festspiele bekannte österreichische Szenograph Prof. Peter Hans Felzmann 2000 Jahre der Ohrdrufer Stadtgeschichte auf eine innovative und bislang unbekannte Art und Weise in knapp 19 min. Spiellänge.

Aufgrund einiger Szenen empfehlen wir die Vorführung erst ab 11 Jahren und nicht für Epileptiker.

Musik im Mondschein. Johann Sebastian Bach in Ohrdruf

Die Dauerausstellung im Museum Schloss Ehrenstein befasst sich mit Johann Sebastian Bachs Kindheit und Jugend in Ohrdruf von 1695 bis 1700 und der von Johann Christoph Bach begründeten Ohrdrufer Bach-Linie. Im Fokus dabei stehen das berühmte Schulmatrikel als Originalquelle zu JSB sowie die Erkenntnis, dass der junge Bach in Ohrdruf bei seinem Bruder Johann Christoph das Orgelspiel erlernt und die Funktionsweise einer Orgel kennengelernt hat. Die „Mondscheinanekdote“ hat ebenso ihren Platz wie auch JSB Tätigkeit als Kurrendesänger. Musikalische Vorbilder für das spätere Schaffen Bachs und deren einmalige Neuinterpretationen durch den Organisten Jens Goldhardt aus Gotha sind in einer Hörstation zu finden. Weitere Vertreter der Ohrdrufer Bachfamilie werden mit Scherenschnitten aus der berühmten Silhouettensammlung des Bachhauses Eisenach vorgestellt. Ein Highlight der Ausstellung ist ein von Grafiker Jonas Lauströer aus Hamburg gezeichneter Trickfilm zu Bachs Capriccio sopra la lontananza de il fratro dilettissimo, BWV 992, der in Anlehnung an den Titel den Weggang JSBs aus Ohrdruf auf phantasievolle Art thematisiert und darstellt.

Als Saurier durch Ohrdruf schwammen - Die phantastische Reise ins Muschelkalkmeer

Die Geologieausstellung "Als Saurier durch Ohrdruf schwammen - Die fantastische Reise ins Muschelkalkmeer" ist ein Kern der Dauerausstellungen im Museum Schloss Ehrenstein. Wie der Titel verrät, richtet sie das Augenmerk auf die Zeit des Oberen Muschelkalks. Während dieser Phase in der Erdgeschichte war unsere Region Teil eines großen subtropischen Binnenmeeres. Sinnbildlich für diese Zeit sind Ceratiten (Ceratites Nodosus), deren gerollten Gehäuse zeittypische und heute weitverbreitete Fossilien sind, die auch "Ammonshörner" genannt werden. Die Gehäuse sind Überreste von im Meer lebenden Kopffüßern. In der Ausstellung ist zum einen ein selten so gut erhaltenes und wieder zusammengesetztes Sohlrinnenpflaster mit zahlreichen Ceratiten zu sehen, das 2016 bei Haina gefunden worden ist. Zum anderen zeigt eine Tafel mit nachgebildeten Ceratitenfossilien deren Entwicklung im Laufe der Millionen Jahre. Diese täuschend echt aussehenden Ceratiten sowie viele weitere Ursaurier und Pflanzen wurden vom vielfach ausgezeichneten Paläo-Künstler Sebastian Brandt für das Museum angefertigt.

Mission Weltwirtschaft - Ohrdrufer Erfolgsgeschichten vom Schaukelpferd zum Bauhausstuhl

Das Museum Schloss Ehrenstein zeigt in seiner Industrie- und Handwerksausstellung zwei restaurierte Tretautos und viele andere Spielzeuge - made in Ohrdruf. In der Ausstellung spielen die international viel beachteten Ohrdrufer Spielwarenfirmen eine große Rolle. Wussten Sie, dass Ohrdruf Heimatstadt des Schaukelpferds ist? Dies und viele weitere spannende Geschichten erfahren Sie in dieser Ausstellung.

Spenden für das Schloss Ehrenstein

Die Stadt ist nach dem verheerendem Brand und den bis heute andauernden Sanierungsarbeiten auch weiterhin auf Spenden angewiesen, um die noch geplanten Ausstellungen umsetzen zu können. Ihre Spende können Sie auf folgende Konten der Stadt Ohrdruf einzahlen:

Kreissparkasse Gotha/Zweigstelle Ohrdruf
Konto-Nr. 500 000 069
BLZ 820 520 20
IBAN: DE39 8205 2020 0500 0000 69
BIC: HELADEF1GTH
VR Bank Westthüringen eG/Zweigstelle Ohrdruf
Konto-Nr. 293 091
BLZ 820 640 38
IBAN: DE68 8206 4038 0000 2930 91
BIC: GENODEF1MU2

Zur Geschichte des Schlosses Ehrenstein

Das Schloss um 1930.
In den 60er Jahren.
Schloss Ehrenstein 1985. Foto: Dr. J. Blobelt
Das Schloss im Jahr 1998.
Schloss Ehrenstein 2012
 

Der in den Nordflügel des hiesigen Schlosses Ehrenstein integrierte Fliehturm ist der älteste bauliche Beleg für eine frühe Befestigung an diesem Platz. Das in seinem Grundriss fast rechteckige aus Naturstein bestehende Bauwerk bot den Bewohnern der ringsum verstreut liegenden Höfe und kleinen Siedlungen bereits um 700 einen sicheren Schutz. In der Folge wechselte die Anlage oft ihre Herren und damit auch ihre Bestimmung, so dass es auch immer wieder bauliche Erweiterungen und Veränderungen gab.

Zuverlässige Nachrichten weisen nach, dass später an dieser Stelle ein Stift stand. Zu demselben legte Lullus, Nachfolger des Bonifatius, um das Jahr 745 den Grundstein. Er errichtete hier eine Kirche und weihte diese im Jahre 777 zu Ehren Petri. Da die Kirche aber im Laufe der Zeit verfallen war, stellte sie Gozbert, Abt zu Hersfeld, im Jahr 980 wieder prächtig her. Er versah sie mit Reliquien der Heiligen, erweiterte die Anlage und erhob die Kirche zum ersten Chorherrenstift in Thüringen.

Im Jahre 1184, den 16. März, brannte unter dem damaligen Dekan Volmar das Chorherrenstift samt seiner Kostbarkeiten vollständig nieder.

Beim Wiederaufbau 1186 bekamen die Gebäude nun einen anderen Grundriss.

Die südliche Seite bekam eine Mauer, um den ganzen Komplex zu schließen und zu sichern.

In dieser Weise bestand das Benediktinerstift viele Jahre und hätte wohl auch noch bis zur Reformation hier gestanden, wenn nicht die häufigen und verheerenden Fehden der kleinen Herren in Thüringen in den Jahren 1330-1340 ausgebrochen wären. Diese haben dem Stift, welches nicht ausreichend befestigt war, vielfach großen Schaden zugefügt. Die Ordensbrüder wandten sich daher an die verwitwete Landgräfin Elisabeth in Gotha und baten, dass sie ihnen die Marienkirche auf dem Gothaer Schlossberg, welche mehr Sicherheit gewährte, einräumen möge.

Inzwischen hatte Hermann von Gleichen das Schultheißenamt über Ohrdruf, Wechmar u.s.w. von der Abtei Hersfeld erkauft und weil den Canonikern in Gotha die Sorge für die Klostergebäude lästig wurde, so überließen sie diese dem Grafen von Gleichen.

Graf Georg von Gleichen ließ im Jahre 1550 an die Stelle, wo bisher eine Mauer stand, durch den Baumeister Kirchhof einen Flügel aufbauen und bestimmte denselben laut Ehevertrag vom Jahre 1552 zum Sitz für seine Witwe. 1570 wurde an diesen Flügel ein Turm angebaut. Als Georg 1570 starb, nahm dessen Witwe, Gräfin Walpurgis aus dem Hause Spiegelberg und Pyrmont, mit ihren Söhnen Philipp, Ernst, Johann Ludwig und Georg hier ihren Wohnsitz. Ost- und Nordflügel blieben bis zum Jahre 1610 noch in unveränderter Gestalt.

Erst Graf Ernst bezog diese beiden Flügel mit ein, darüber hinaus legte er Gärten an und errichtete einige neue Gebäude, insbesondere das östlich des Schlosses gelegene Vorwerk. Der Neubau wie die Veränderungen der bereits vorhandenen Gebäude verursachte einen Aufwand von 30.000 Gulden, die Schlosskirche nicht mitgerechnet, diese hatte Agnes, geborene Gräfin von Hohenlohe Langenburg, auf ihre eigenen Kosten im Jahre 1617 herrichten lassen. So war nun das ehemalige Stiftsgebäude verschwunden. Die gesamte Anlage war nun zum Residenzschloss der Grafen von Gleichen geworden. Unverändert war nur die Kirche geblieben, die in ihrem Baustil viel gefälliges hatte und an der auf Anordnung der Grafen ein Hofprediger angestellt wurde. Als Graf Hans Ludwig, der letzte seines Stammes, am 17. Januar 1631 starb, kam die ganze Grafschaft Obergleichen an Grafen Georg Friedrich Kraft von Hohenlohe und Philipp Ernst von Hohenlohe.

Graf August Wilhelm von Hohenlohe, der sich sehr um den weiteren Ausbau des Schlosses bemühte, ließ Mitte des 18. Jahrhunderts Teile im Barockstil herrichten. Dem sogenannten Klosterturm wurde durch das Aufsetzen einer zwiebelförmigen Kuppel ein gefälligeres Äußeres verliehen.

Im Jahre 1869 wurde das Schloss vom Fürsten Hermann zu Hohenlohe dem Fiskus von Gotha verkauft und am 30. August von demselben übernommen.

Ab 1870 wurden die Räume des Schlosses vom Ohrdrufer Realgymnasium bezogen.

Die Stadt Ohrdruf übernahm Schloss Ehrenstein im Jahr 1924 zur gemeinnützigen Verwendung. Neben der Schule beherbergte das Schloss ab 1933 das Ohrdrufer Heimatmuseum.

Für das Ohrdrufer Schloss, welches über 400 Jahre lang alle kriegerischen Auseinandersetzungen und Stadtbrände fast unbeschadet überstanden hatte, begann der Leidensweg erst nach dem Krieg. Nach Verlegung der sowjetischen Schule und der Offizierswohnungen vom Schloss auf den Truppenübungsplatz herrschte Endzeitstimmung und es wurde schon laut über den Abriss nachgedacht. Die von der staatlichen Denkmalpflege der DDR erbrachten Leistungen konnten dem Verfall kaum Einhalt gebieten. So ist es zunächst auch den Mitgliedern des Kulturbundes (heute IG Schloss Ehrenstein) zu danken, dass das Schloss als historisches Kleinod erhalten blieb.

Anschrift / Sprechzeiten der Stadtverwaltung

Anschrift

Marktplatz 1
99885 Ohrdruf

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Kontakt

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