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03.12.2018 | Schnelles Internet für Ohrdruf

In der Stadt Ohrdruf haben sich zwei Unternehmen die Rechte am Breitbandausbau via Vectoring-Technologie - die Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit erlaubt - gesichert.

Schnelles Internet wird für die Entwicklung einer Region immer bedeutsamer. Immer mehr Anwendungen werden in Zukunft schnelles Internet benötigen und sich in unser Leben „einschleichen“. Wohl der Kommune, die sich darauf vorbereitet! Und auch die Stadt Ohrdruf will und wird sich darauf vorbereiten. Allerdings ist das gar nicht so einfach, da auch der Breitbandausbau im Wettbewerb der Anbieterunternehmen geschehen soll.

In der Stadt Ohrdruf haben sich zwei Unternehmen die Rechte am Breitbandausbau via Vectoring-Technologie - die Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit erlaubt - gesichert.  Die Deutsche Telekom hat diesen Vectoring-Ausbau als sogenannten rentierlichen Eigenausbau in den zurückliegenden Monaten durchgeführt. Zahlreiche Baustellen und Straßenöffnungen haben davon gezeugt. Am 10./11. Dezember soll die Freischaltung für die so angeschlossenen 2160 Haushalte (das entspricht in etwa zwei Dritteln des Stadtgebiets) erfolgen. Noch in diesem Jahr will das Unternehmen Ilmprovider mit dem rentierlichen Eigenausbau des restlichen Stadtgebietes beginnen und diesen im Februar des kommenden Jahres abschließen. Beginnend vom Bahnhof Luisenthal über den Tobiashammer bis zur Scherershüttenstraße werden die Kabel in die Erde verlegt. Dann geht es weiter von dort zum Marktplatz und in die Clara-Zetin-Straße. Alle angrenzenden Bereiche können und werden bei Bedarf für FTTH vorbereitet. Hier wird also zusätzlich zu diesem DSL Ausbau das Netz der Zukunft mit Glasfaser bis ins Haus gebaut.

Die geschilderte Zweiteilung im Ausbaugebiet und das damit zusammenhängende Ausbauprozedere führen für die Kunden mitunter zu schwer verständlichen Folgen. Die derzeitigen Breitbandanbieter in Ohrdruf müssten mit dem Anbieter, der die sogenannte Nahbereichsversorgung über Vectoring zugesprochen bekommen hat und hierfür den Ausbau vornimmt, Nutzungsverträge abschließen, um auch nach dem Vectoring-Ausbau mehr als 16 Mbit Übertragungsgeschwindigkeit anbieten zu können. Leider tun dies nicht alle Unternehmen. So kommt es mitunter zur Kündigung bestehender Breitbandanschlussverträge, mit der Folge des „Rückfalls“ auf eine Geschwindigkeit von 16 Mbit.  

Auch in Ohrdruf erfolgten solche geschilderten Kündigungen mit den beschriebenen Folgen. Leider kann die Stadt hier nur machtlos zusehen.

Der Breitbandeigenausbau durch die Telekommunikationsunternehmen erfolgt in der Regel nur dort, wo es sich für diese rentiert. Das hat zur Folge, das weit abgelegene Immobilien so keinen Breitbandanschluss erhalten. Genau hier setzen Förderprogramme von Bund und Land an. Für solche weit abgelegenen Grundstücke, für Schulen und Gewerbegebiete kann eine Förderung beantragt werden, damit auch hier ein Anschluss, neuerdings sogar ein Glasfaseranschluss bis ins Haus (Fiber to the home - Ftth) erfolgt. Diese neue erweiterte Förderung will die Stadt Ohrdruf in Anspruch nehmen und bringt derzeit den entsprechenden Förderantrag für die Stadt und die umliegenden Gemeinden auf den Weg. Und um auch für die nun über Vectoring erschlossenen Gebiete einen schrittweisen Glasfaserausbau (Ftth) zu erreichen, erfolgt ab sofort - entweder über einen interessierten Anbieter oder über die Stadt - bei allen grundhaften Straßenausbaumaßnahmen der Stadt eine Mitverlegung der entsprechenden Leerrohre für eine spätere Glasfaserverkabelung. Die erste Straße in Ohrdruf, wo so verfahren wird, ist die Vollrathstraße. Hier wurden die Leerrohrbündel für eine spätere Glasfaserverkabelung jeweils auf beiden Seiten der Straße mitverlegt.

 

 

 

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