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Wissenswertes

Der Ursprung Ohrdrufs

Der Ursprung Ohrdrufs wird auf die Zeit um 724/725 zurückgeführt, als Bonifatius, der Hauptglaubensbote der Deutschen, sein großartiges Wirken in Thüringen entfaltete und hier das erste Kloster in Thüringen gründete - das Michaeliskloster. In unmittelbarer Nähe desselben weihte Bonifatius dem Erzengel Michael eine Kapelle. Im Jahre 777 weihte Lullus, der eifrigste Schüler des Bonifatius und dessen Nachfolger auf dem erzbischöflichen Stuhle zu Mainz, die Petrikirche auf der rechten Seite der Ohra.

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Chronik verheerender Brände

1184
brannte die im Jahr 980 erbaute Petrikirche ab. Auch alle Schränke, in welchen die Reliquien und ein Kasten, in welchem die Kostbarkeiten der Kirche an Gewändern und Gefäßen aufbewahrt wurden, verbrannten.

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Ohrdruf und das Stadtrecht

Ohrdruf, die alte Bonifatiusstadt, konnte im Jahre 1998 das Fest ihres 650-jährigen Bestehens als Stadt feiern. 

In der der Stadtgründung vorangegangenen 624-jährigen Periode seit der urkundlichen Ersterwähnung durch Bonifatius hatte der Flecken Ohrdorf durch die von Lullus errichtete Petrikirche und das spätere Stift schon eine zentrale Bedeutung für Westthüringen.

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Der "Eiserne Michael" ein Wahrzeichen der Stadt

Der "Eiserne Michael" ist eine etwa 2,20 Meter große Holzfigur aus der Werkstatt des Ohrdrufer Holzbildhauers Hermann Schmidt. Als die Söhne der Stadt im 1. Weltkrieg ihr Blut auf den Schlachtfeldern Europas vergossen, hinterließen sie in der Heimat Frau und Kinder ohne finanzielle oder wirtschaftliche Absicherung.

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Gedenkstätten auf dem Truppenübungsplatz

Das Kriegsgefangenenlager und der Soldatenfriedhof aus dem ersten Weltkrieg

Am 19. August 1914 kamen die ersten französischen Kriegsgefangenen in Ohrdruf an. Bereits am 26. August des Monats wurde die Zahl der hier liegenden Kriegsgefangenen mit 6.000 und weitere zwei Tage später mit 10.000 Mann beziffert. Die überwiegende Anzahl der Gefangenen waren Franzosen, Belgier, Polen, Russen, Rumänen und Portugiesen.

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bedeutende Persönlichkeiten

Bonifatius (* um 675 n. Chr. in Angelsachsen bei Exeter, + 05.04. 754 in der Nähe von Dokkum in Friesland) Bonifatius kam schon als Kind ins Kloster, wurde später selbst Lehrer im Kloster Exeter, schrieb eine erhaltene Grammatik und wollte mit ca. 40 Jahren Missionar werden. Er begab sich 718/719 auf seine erste Reise nach Rom, um von Papst Gregor II. die Beauftragung als Missionar für Germanien zu erhalten. Nach einem zweiten Aufenthalt in Friesland wendete er sich 720 nach Hessen gründete dort die Klöster Amöneburg (721) und Fritzlar (723 n. Chr. als Missionsstation und 732 n. Chr. als Klostergründung) und um 725 n. Chr. sein erstes Kloster in Thüringen: Ohrdruf.

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Sagenhaftes

Bei Ohrdruf fließt ein Wasser, die Ohre, nach dem auch die Stadt genannt wurde, es soll aber dieser Fluß seinen Namen Ore selbst erst von dem Gold (aure) erhalten haben, das er in früherer Zeit mit sich führte und aus den Bergen wusch. So wollen noch Andere den Namen den Namen der Stadt herleiten, in dem sie sagen, es habe ein bekutteter Mönch im Gebirg nach Wasser gesucht, habe auf einen Platz tief im Walde sein Ohr auf die Erde gelegt, (Ohr drauf, nach thüringischer Mundart druf), hierauf der Bergquellen Getön vernommen, ihm nachgegraben und so das Entspringen der Ohre veranlaßt.

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Die Gründung des TV 1860 Ohrdruf e.V.

Dieses Jahr, am 14. August, jährte sich der Gründungstag des „Turnvereins von 1860 e.V.", dem ersten Sportverein in Ohrdruf, zum 150. Mal. Vergraben in Erinnerungen oder überhaupt nicht mehr bekannt, wird wohl kaum einer diesem Geburtstag gedenken. Dabei ist das Schaffen des Vereins und seiner Mitglieder noch heute in Ohrdruf zu spüren. Die Grundlagen für heutige Sportvereine und auch für Sporteinrichtungen wurden damals gelegt. Obwohl die Umstände, vor allem zu Anfangszeiten, aber auch später, z.B. in der Weimarer Republik, sehr schwierig waren, gab man nie auf und erkämpfte so nicht nur das eigene Existenzrecht.

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Der Karneval in Ohrdruf

Ohrdruf in der närrischen Zeit

Wie lange der Brauch, böse Geister im Frühjahr durch bunte Masken und Kostüme zu erschrecken, in Ohrdruf schon gepflegt wird, konnten wir bis heute nicht klären.
Sicher zu belegen ist die Tatsache, dass die Firma Franck & Co. (gegründet 1840 in der Hohenlohestraße) als älteste Maskenfabrik hier am Ort, bereits Masken und Scherzartikel produzierte.

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