Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde Luisenthal
Ohratalsperre
Die Ohratalsperre ist das Trinkwasserreservoir für Mittelthüringen. Idyllisch liegt sie am Nordhang des Thüringer Waldes und wird umrundet von einem 14,5 km langen, befestigten und barrierearmen Wanderweg.
Im Jahr 1967 wurde die Talsperre in Betrieb genommen und verfügt über ein Stauvolumen von 18 Mio m³. Der 56m hohe Staudamm bietet einen atemberaubenden Blick über die Talsperrenregion. Weitere Aussichtspunkte entlang der Seitenarme und des Ufers der Ohratalsperre machen eine Wanderung oder Radtour durch das gut 100 km lange Wander- und Radwegenetz zu einem wunderschönen und naturnahmen Erlebnis.
© Einheitsgemeinde Ohrdruf (A. Hähnlein)
Ruine Käfernburg
Ältestes Zeugnis der Besiedlung der Region ist die Ruine "Käfernburg". Ihren Namen verdankt sie dem Grafengeschlecht von Kevernburg, in deren Besitz sie bis Anfang des 14. Jahrhunderts war und denen auch Georgenthal sein Kloster zu verdanken hat. Die Burg diente den Grafen von Kevernburg zum Schutz und Geleit der Fuhrleute auf dem Handelsweg zwischen Thüringen und Franken.
Heute ist die oberhalb von Luisenthal gelegene Käfernburg ein beliebtes Wander- und Ausflugsziel mit bestem Blick über die Ohratalsperre.
Herzog-Alfred-Gedächtniskirche
Im Jahr 1719 wurde der Vorgängerbau der heutigen Herzog-Alfred-Gedächtniskirche eingeweiht. Nachdem das aus dem Jahre 1719 stammende Gotteshaus im Jahre 1900 wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste, sahen sich die Orte Scharzwald und Stutzhaus ohne Aussicht auf ein neues Kirchengebäude. Weder die eigenen noch die in Aussicht gestellten staatlichen Mittel reichten zur Finanzierung eines von Baurat Quentin aus Pirna entworfenen Nachfolgebaus. Noch im selben Jahr verstarb Herzog Alfred von Sachsen-Coburg Gotha. Seine Witwe, die russische Zarentochter Marie Alexandrowna, nahm sich nun des Kirchenbaus an und unterstützte diesen großzügig. Das Engagement der Herzogin für den Kirchenbau wurde daraufhin auch von anderen Adelshäusern unterstützt, die nun ihrerseits im Gedenken des Herzoges Geld für den Kirchenbau zur Verfügung stellten.
So erhielt die Kirche zur Einweihung am 1. November 1903 den Namen „Herzog-Alfred-Gedächtniskirche“. Im Jahre 1926 baute die Gemeinde neben der Kirche ein neues Pfarrhaus.








